Räumen Sie auf mit den lästigen Schlafmythen – Irrtümer zum Babyschlaf (Nr.2)

Auszug aus dem eBook “Babyschlaf – Die Irrtümer und ihre Folgen – Wie Sie Ihren persönlichen Weg zu entspannten Nächten finden”.

Irrtum Nr. 2: Kinder gehören immer zur gleichen Zeit ins Bett, sonst kommen sie durcheinander und schlafen schlecht.

Es stimmt, dass viele Kinder gewisse Regelmäßigkeiten und Rituale lieben. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie wie ein Schweizer Uhrwerk funktionieren und bei der geringsten Regelabweichung völlig außer Rand und Band geraten.

Wie verhält es sich bei Ihrem Kind? Fordert es hundertprozentige Regelmäßigkeit oder ist es ihm eher egal und andere Dinge sind für sein Wohlbefinden wichtiger?

Liebt es feste Bettgehzeiten und sonstige Regelmäßigkeiten, dann richten Sie es soweit möglich auch so ein. Ist Ihr Kind aber mal früher, mal später müde, dann machen Sie sich keinen Kopf und bringen Sie es dann ins Bett, wenn es müde ist. Vielleicht hat es ja heute am späten Nachmittag noch ein Schläfchen gehalten und ist um 20 Uhr noch topfit und erst um 22 Uhr reif fürs Bett. Oder es hat einen eher ruhigen Tag verbracht, wird daher erst später müde und braucht in dieser Nacht insgesamt weniger Schlaf.

Auch regelmäßig späte Bettgehzeiten sind nicht generell bedenklich. Einige Fachleute warnen gerne vor dem späten Zubettgehen und verweisen auf vermeintlich negative Auswirkungen auf die kognitive Entwicklung der Kinder.

Keine Sorge – Kinder die gegen 22 Uhr ins Bett gehen, entwickeln sich in keiner Weise schlechter als die anderen! Sie schlafen meist länger und wenn nicht, dann holen sie sich ihren Schlaf am Nachmittag. Viele Kinder in anderen Kulturkreisen gehen spät zu Bett und halten dafür einen ausgiebigen Mittagsschlaf. Mir ist keine anerkannte Studie bekannt, die besagt, dass Kinder anderer Kulturen weniger intelligent sind als unsere Kinder.

Was natürlich außer Frage steht, ist dass Kinder, die morgens früh raus müssen, um die Schule, den Kindergarten oder sonst eine Form der Betreuung zu besuchen, ausreichend Schlaf benötigen. Für diese Kinder ist es meist nicht möglich, sich nachmittags, wenn sie müde sind, zwei bis drei Stunden hinzulegen.

Hier sind es dann die Lebensumstände, die regelmäßig frühe Bettgehzeiten fordern. Wie Sie die Schlafenszeiten Ihres Kindes in einem vertretbaren Rahmen beeinflussen können, erfahren Sie im dritten Teil des Buches.

http://babyschlaf.info

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